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Vom Grübeln zurück ins eigene Leben

Kurzüberblick – Klientin, 45, Hamburg

Jahrelang bestimmten sozialer Rückzug, Grübeln und das Gefühl, einfach nur funktionieren zu müssen, meinen Alltag. Oft wusste ich gar nicht, was ich eigentlich brauche oder fühle. Durch die therapeutische Arbeit konnte ich meine Muster besser verstehen und einen neuen Zugang zu mir selbst finden.

„Die Autonomie-Aufstellung hat mir dazu verholfen, die Sicht auf meine Muster grundlegend zu verändern.“

Lange Zeit habe ich mich immer wieder zurückgezogen, viel nachgedacht und versucht, alles mit dem Kopf zu lösen. In belastenden Situationen habe ich funktioniert, statt wahrzunehmen, was in mir vorgeht. Mir war nicht bewusst, wie sehr diese Verhaltensweisen mein Leben geprägt haben.

In den Aufstellungen konnte ich erkennen, dass viele meiner Reaktionen ursprünglich einmal Schutz waren. Zum ersten Mal verstand ich, warum ich in bestimmten Situationen so reagiere und dass hinter meinen Mustern keine Schwäche steckt, sondern der Versuch, mit schwierigen Erfahrungen umzugehen.

„Ich konnte verstehen, was hinter meinen Reaktionen steckt und lernen, in schwierigen Momenten bei mir zu bleiben.“

Besonders hilfreich war für mich, dass ich mich nicht bewertet fühlte. Statt gegen meine Muster anzukämpfen, konnte ich sie verstehen. Dadurch entstand mehr Mitgefühl für mich selbst und ein neuer Blick auf mein eigenes Erleben.

Mit der Zeit wurde das ständige Gedankenkreisen weniger. Ich nehme meine Bedürfnisse heute bewusster wahr und kann meine Grenzen besser spüren. Vor allem habe ich das Gefühl, mehr bei mir selbst zu sein. Auch in schwierigen Situationen gelingt es mir zunehmend, ruhig zu bleiben und nicht sofort in alte Verhaltensweisen zurückzufallen.

„Es ist ein wertvoller Weg, um alte Wunden zu verstehen und wieder bei sich selbst anzukommen.“